September 15, 2017

Ein intelligentes Ladekabel mit mobilem Zähler

Für den Menschen gilt Ähnliches wie für die Elektromobilität: Ab und zu muss Energie aufgeladen werden, um Leistung zu bringen. Im Idealfall, und das gilt für den Menschen wie für
das E-Mobil, kann man das immer gleich vor Ort und muss nicht erst zu einem Wellnesstempel respektive Ladepunkt fahren. Die Berliner Firma ubitricity hat dafür eine Lösung entwickelt: das MobileCharging-System. Es bietet Immobilienbesitzern und -verwaltern die Möglichkeit, Mehrparteienhäuser mit günstigen Ladepunkten für Elektrofahrzeuge auszustatten, und stellt dabei sicher, dass die zusätzlichen Stromkosten exakt dem jeweiligen Nutzer mit Elektro-Fahrzeug zugeordnet und in Rechnung gestellt werden.

Technische Grundlage dafür ist der mobile, geeichte Stromzähler, der zusammen mit entsprechender Kommunikationstechnologie im SmartCable verbaut ist. So ist es möglich, die geladenen Strommengen exakt zu erfassen und an ein Backend zu übertragen. Der Anwohner mit Elektroauto erwirbt das Kabel samt Mobilstromvertrag selbstständig beim Energieanbieter seiner Wahl. So werden allein dem Nutzer des Kabels die Stromkosten in Rechnung gestellt, während die allgemeine Hausstromrechnung automatisch und ohne weiteren Aufwand entlastet wird.

Zudem werden die Ladepunkte in der Anschaffung besonders günstig, denn mit der ubitricity-Lösung wurde ein Teil der sonst im Ladepunkt befindlichen Mess- und Abrechnungstechnik
aus dem Ladepunkt in das Kabel verlagert. Das ist ein großes Plus für die Immobilienwirtschaft: Es fallen so gut wie keine laufenden Kosten am Ladepunkt an, und die Technik ist absolut wartungsarm. In Verbindung mit den verschiedenen Installationsvarianten und -services kann dann künftig wirklich ganz einfach jeder Ort zum Ladepunkt für E-Fahrzeuge werden.

Quelle: DDIVaktuell